Die Sechs Harmonien: Buddhistische Zutaten für lebendige Gemeinschaft und die Meisterung von Konflikten
Datum: 03.02.2019
Typ: Achtsamkeitsseminar
Ort: München

Details:

Achtsamkeitsseminar mit Dr. Kai Romhardt und Mitgliedern der Regionalgruppe München des NAW

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Gemeinschaft tut gut

Wenige von uns kennen das Gefühl, in einer lebendigen, förderlichen und liebevollen Gemeinschaft zu leben. Unsere gesellschaftliche Realität ist eine andere. Wir werden von klein auf darauf vorbereitet, allein klar zu kommen. Statt uns harmonisches Miteinander zu lehren, werden in Schulen, Universitäten, Unternehmen und anderen Institutionen, die Samen des Wettbewerbs und des Gegeneinanders gestärkt. Diese Trennung schmerzt, wir sehnen uns nach Verbundenheit und Miteinander.

Als Menschen sind wir soziale Wesen, die sich im steten Austausch miteinander entwickeln und formen. Die geistige Qualität unseres Umfelds durchdringt uns. Wir werden zu unserem Umfeld. In welche(n) Umfelder(n) bewegen wir uns? Was ist für uns Gemeinschaft? Wo erleben wir Gemeinschaft – unter Kolleginnen und Kollegen, in unserer Familie, unter Freunden und Freundinnen, in unserer Sangha? Das Finden und Gestalten von Gemeinschaft ist zentral für unser Glück. Gemeinschaftsbildung ist eine der edelsten Tätigkeiten, die wir ausüben können.

 Erinnern wir uns an Gruppen, Situationen oder Augenblicke, in denen wahre Gemeinschaft spürbar war. Wie wurde zugehört? Mit welchen Augen wurden wir angeschaut? Und wie sind wir den anderen begegnet? Vielleicht haben wir Erfahrungen mit dysfunktionalen Gemeinschaften gemacht – in der Familie, in der Kirche, in Organisationen oder anderen Gruppen. Doch es geht auch anders. Das Zusammensein in Achtsamkeit eröffnet uns neue Erfahrungen des Miteinanders.

Sechs Übungsfelder der Gemeinschaft

Der historische Buddha hat folgende Prinzipien formuliert, die uns dabei helfen können, den Geist einer harmonischen Gemeinschaft neu zu berühren:

 „Das Wesen einer Gemeinschaft ist Harmonie, und Harmonie entsteht, wenn man Sechs Grundlagen der Eintracht folgt: den Raum teilen, das Notwendigste des täglichen Lebens teilen, dieselben Regeln einhalten, nur der Harmonie förderliche Worte gebrauchen, Einsichten und Erfahrungen teilen und die Ansichten der anderen respektieren. Eine Gemeinschaft, die sich an diese Prinzipien hält, lebt glücklich und in Frieden.“

 Dieses Seminar lädt uns ein, mit frischen Augen auf Gemeinschaften und unsere Erfahrungen in ihnen zu schauen. Wir haben die Möglichkeit unsere Gemeinschaftsfähigkeit zu reflektieren und frische Erfahrungen zu machen.

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