A-L-I / ACHTSAMKEITSGLOCKE

A-L-I ist eine Zauberformel für unseren Arbeitsalltag dem wir nun sogar einen eigenen Blog gewidmet haben. Fühlen wir uns erschöpft, verdreht, müde, verspannt oder fangen unsere Gedanken an zu rasen, machen wir eine Mini-Pause.

A = Atmen

L = Lächeln

I = Innehalten

Drei Atemzüge reichen meist bereits aus, um uns neu zu zentrieren und innere Weite zu schaffen. A bringt Körper und Geist zusammen, L schenkt uns selbst liebevolle Zuwendung und befriedet den inneren Kritiker und Richter, I gibt uns einen Augenblick jenseits des Funktionierens, Erreichens und nährt das Gefühl innerlicher Freiheit in uns.

Wir können uns selbst regelmäßig an A-L-I erinnern, aber im Alltag vergessen wir das häufig und verlieren uns in unseren Aktivitäten.

Daher braucht es äußere Achtsamkeitsglocken, die uns ans Innehalten erinnern.

Eine ausgezeichnete Achtsamkeitsglocke kann unser Telefon sein. Statt unmittelbar zum Telefon zu greifen üben wir:

A = Atmen

L = Lächeln

I = Innehalten

Rote Ampeln, Wartezeiten, Kirchenglocken und Computerabstürze – alles kann uns erinnern, dreimal durchzuatmen. Wir kennen uns selbst am besten und können ein Sicherheitsnetz spannen, indem wir z. B. Innehaltepunkte an Handy, Laptop, Espressomaschine, Fernbedienung oder unsere Kreditkarte kleben. So können wir mit einem Lächeln eine andere Richtung einschlagen.

 

Was würde sich ändern, wenn wir A-L-I regelmäßig an unserem Arbeitsplatz und bei unseren Tätigkeiten praktizieren?

 

Erfahrungsbericht von zwei NAW-Aktiven mit A-L-I (erschienen in Intersein 2/2016)