KONSUM

Jeder von uns konsumiert auf materielle und auf geistige Art und Weise.

Beim materiellen Konsum nehmen wir physische Objekte (Essen, Trinken, „Genussmittel“, Produkte,...) in unseren Körper oder Haushalt auf.

Beim geistigen Konsum nehmen wir Gedanken, Ideen, Theorien oder Sinneswahrnehmungen in unseren Geist auf.

Wer Angst und Ärger konsumiert, stärkt die Samen von Angst und Ärger im eigenen Geist.

Achtsamkeit ist der Wächter, der uns hilft Heilsames von Unheilsamem zu unterscheiden und bewusst auszuwählen.

Achtsamkeit sieht die Motivation und die Auswirkungen unseres Konsums.

Achtsamkeit erkennt die Qualität der Inputs – geistig und materiell.

Achtsamkeit weist den Weg zu einer gesunden und maßvollen Ernährung.

Achtsamkeit zeigt die Wechselwirkungen zwischen individuellem Konsum und gesamtwirtschaftlichen Prozessen auf.

Somit ist Achtsamkeit eine Medizin, welche individuelle und kollektive Verschwendung, Maßlosigkeit, Suchtverhalten und geistige Umweltverschmutzung heilen kann.

Wir wählen freier aus und stärken heilsame Prozesse, Wirtschaftsakteure und Produktarten.

Einstiegstext zum Thema von Thich Nhat Hanh et al.: "Genießen Sie wirklich den Apfel?"